Prozessentwicklung – experimentell und numerisch: In seiner Keynote beleuchtete Prof. Jürgen Hirsch, Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, die Aussichten für Aluminium als Gebrauchsme- tall: „Aluminium zählt heute nach Eisen und Stahl zu einem der wichtigsten Gebrauchsmetalle – mit wachsender Tendenz: Denn es bietet für viele Anwendungen die richtigen Eigenschaften für optimale Lösungen in verschiedenen etablierten und innovativen Anwendungen, z. B. in Architektur, Elektrik, Verpackung und als Leichtbau-Werkstoff in der Transportindustrie – etwa im Automo- bilbau – im Wettstreit der Werkstoffe.“ Für Hirsch ist Aluminium daher „ein Werkstoff mit großer Zukunft“.

Zukunftstechnologien im Leichtbau: In ihrer Keynote ging Dr.-Ing. Blanka Lenczowski, Airbus, auf die größte Herausforderungen in der Luftfahrtindustrie ein: „Better – Faster – Cheaper – Lighter – Eco. Es ist unabdingbar für zukünftige Luft- und Raumfahrtpro- dukte, innovative Technologien unter den Aspekten ökonomisch und ökologisch zu entwickeln. Bei der zukünftigen Werkstofftech- nologie liegt somit der wesentliche Schwerpunkt auf Gewichts- einsparung.“


VERANSTALTUNGS-HIGHLIGHTS

Die Neuerungen im Konferenzkonzept kamen bei den TeilnehmerIn- nen sehr gut an. Um KonferenzteilnehmerInnen und Industrieaus- steller ins Gespräch zu bringen, kamen dieses Jahr erstmals die Sponsoren – ALUWAG AG, AMAG Austria Metall AG, CEST Kompe- tenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie GmbH und Zwick GmbH & Co. KG – auf der Bühne zu Wort. Sie stellten ihr

Unternehmen oder ihre Produkte in einer prägnanten 3-Minuten- Präsentation vor. Diese 3-Minuten-Pitches unter dem Motto: „Indus- trial excellence on stage“ waren spannend, informativ und abwechs- lungsreich.


Mehr Publikumsinteraktion wurde durch ein digitales Konferenztool erzielt: Mit Smartphone oder Tablet konnten die Tagungsteilnehmer- Innen aktiv Fragen an die ReferentInnen oder den Moderator wäh- rend der Session oder auch der Podiumsdiskussion stellen. Das Kon- zept wurde in der Feedback-Befragung als überdurchschnittlich gut bewertet.

An den Leichtmetalltagen nahmen viele Frauen aus Forschung und Industrie teil, etwa Grazyna Mozdzen von AAC Aerospace & Advanced Composites.