Zu Beginn noch als Eintagsfliege gehandelt, haben sich Drohnen längst zum absoluten Renner in Sachen Spiel, Sport und Freizeit entwickelt. Die „fliegenden Kameras“ liegen voll im Trend und werden mehr denn je am Himmel zu sehen sein.

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Drohne „Bebop“ von Parrot mit hochqualitativer HD-Kamera.

Die innovative Verfolgerdrohne „Lily“ gibt es bislang nur als Prototyp.

Ob handtellergroße Mini-Drohne oder semiprofessioneller Quadroc- opter, Drohnen für den privaten Einsatz haben sich längst vom rei- nen Spielzeug zum faszinierenden Freizeitbegleiter entwickelt. Was nicht zuletzt seinen Grund darin hat, dass aus den unbemannten Fluggeräten „fliegende Kameras“ wurden, mit denen man sich und seine Hobbys aus der Vogelperspektive aufzeichnen kann, ohne dabei selber in die Luft gehen zu müssen.

FOTO: lily

Autonome Verfolgerdrohne „Air- Dog“ speziell für Action-Sportarten.

FOTO: air dog

Den Einstieg in die schöne neue Flugwelt gibt’s schon ab rund 40 Euro beim Discounter ums Eck. Da- für gibt’s zwar nicht den Überdrüber-Copter, aber ein mit durchschnittlicher Kamera bestücktes Leicht- gewicht, das man per Smartphone steuern kann und das sich selbst von Flug-neulingen problemlos bewegen lässt.


Wer spektakuläre Aufnahmen aus der Vogelperspek- tive machen will, muss in Folge schon mehr löhnen. Drohnen mit HD-Kameras kommen auf rund 100 Euro, und ab 200 Euro gibt es mittlerweile sogar schon Modelle mit 4K-Cams (Ultra-HD).

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Ultraleichte Kamera-drohne „V686G“ von WLtoys.

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Preisintensivere Modelle haben noch weitere interes- sante Features an Bord. Nicht nur, dass sie perfekte Flugeigenschaften via 6-Achsen-Steuerung anbie- ten, verfügen sie auch über einen Höhenbegrenzer, der verhindert, dass das Teil zu hoch und weit auf- steigt und derart eine Gefahr für bemannte Luftfahr- zeuge (z. B. Notfallhubschrauber) sein könnte.

Quadrocopter „F183WiFi“ mit integrierter HD-Cam von Potensic.

„Ghost“ von Ehang. Droh- ne mit 4K-Kamera, Avatar- steuerung und VR-Brille.

FOTO: ehang

Denn, und das ist extrem wichtig: Nur Privatdrohnen mit maximal 30 Meter Flughöhe gelten als „Spielzeug“ und fallen daher nicht unter die Regeln des Luftfahrtgesetzes. Für alle anderen, also all jene, die höher fliegen können (und das tun die meisten aktuellen Drohnen), gilt sehr wohl das Luftfahrtgesetz. Das Abschließen einer Haft- pflichtversicherung ist bei diesen Modellen gesetzlich vor- geschrieben!

„Skycontroller“ zur Steuerung von Parrot-Drohnen mit einer Reichweite bis zu 2 km.

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Sämtliche Infos finden sich auf der Website www.bmvit.gv.at/verkehr/luftfahrt/drohnen/kategorien.html. Schaut mal rein – am besten noch vor dem ersten Flug!