So sparst du im

Ist ja eine Affenhitze hier in Österreich! Da sehnt man sich nach Meer und coolen Drinks, nach Spaß – ganz einfach nach Urlaub. Eine teure Sache? Nicht unbedingt, denn wie heißt es so schön: wer eine Reise tut, der kann auch kräftig sparen. Wir haben ein paar nützliche Tipps, wie ihr zu ganz viel Urlaub um ganz wenig Geld kommt!

1. Ein Sommer in BalkonieN

Weil wir gerade bei der Affenhitze daheim waren. Was spricht eigentlich dagegen, die Sommerferien einmal da- heim zu verbringen? Abkühlung im Pool im Garten (oder im Freibad, davon gibt’s ja zum Glück auch noch einige!), die Drinks auf der Terrasse, das Essen vom Griller, Spaß mit Freunden. Und der Sparfaktor? Gewaltig!

Daheim am Pool? Es gibt definitiv schlechtere Arten, den Sommer zu genießen!

2. Einfach mal weg, egal wohin!

Ja, Tipp 1 hat einen Haken. Denn daheim ist man ja sowieso das ganze Jahr und so richtig abschalten kann man wohl auch nicht. Also, nichts wie weg! Die Frage ist nur: wohin? Und wann! Denn die Wahl des Urlaubs- ortes an sich ist schon eine, die viel an Sparpotenzial beinhaltet. Das Zau- berwort heißt Kaufkraft. Denn dein Euro ist im Ausland nicht gleich Euro – so kannst du beispielsweise in Frankreich oder in Deutschland in etwa mit den gleichen Ausgaben wie daheim rechnen, während die Schweiz nicht zu Unrecht den Ruf genießt, unleistbar zu sein. Auf die Kaufkraft um- gelegt bekommst du laut aktuellen Zahlen der Statistik Austria gerade einmal mickrige 74 Cent. Im Urlaubslieblingsland Italien ist dein Euro ein kleines bisschen mehr wert als in Österreich. Viele Länder im Osten und Süden Europas sind auch finanziell ein Traumziel: In Spanien und Grie- chenland steigt der Wert deines Euro um ein gutes Viertel, in Portugal ist er 1,31 € wert, in Kroatien sogar 1,53 €. Und vor allem in Bulgarien lebst du fantastisch: Dort ist dein Euro mehr als das Doppelte wert. Und schön sind all diese Länder obendrein!

Süditalien: Herrliche Strände, wenig Touristen – und Pizza und Pasta besser und billiger als im Norden.


Griechenland ist nach wie vor eines der günstigsten Urlaubsländer. Der Euro ist hier um ein Viertel mehr wert als daheim.

3. Flexibel bleiben!

Wenn du dich nicht auf ein bestimmtes Urlaubsland versteifst und die Kaufkraft berücksichtigst, hast du schon gewonnen. Auch die Zeit spielt eine Rolle. Wo immer du hinfährst, tu es außerhalb der Hauptsaison! Dann ist es billiger – und viel gemütlicher, weil du Platz am Strand, bei den Se- henswürdigkeiten und in den Lokalen hast. Schau auch auf spezielle An- gebote. Wenn im Flieger oder im Hotel noch ein paar Plätze frei sind, dann neigen die Anbieter dazu, die Restplätze zu verschleudern.


Apropos Flieger: Wenn du mit dem Flugzeug ins Urlaubsland düst, dann buche die Flüge ziemlich früh. Oder ziemlich spät – dann sind sie in aller Regel billiger. Und schau, ob die Flüge von anderen Flughäfen eventuell günstiger sind!

In der Nebensaison bist du sogar am Strand von Rimini allein. Allein mit Abermillionen Sonnen- schirmen ☺

4. Schau auf das Kleingedruckte

Wie überall: Auch bei Billigflügen, Wahnsinnsangeboten und Super-Son- der-Aktionen solltest du die Augen nach den kleinen Fallen offenhalten. Beispiel Flug: Manche kosten fast gar nichts, dafür zahlst du unter Umstän- den fürs Gepäck eine Menge drauf, oder du musst irgendwo zusätzlich übernachten, weil die Flugzeiten einfach lausig sind.


5. Gutes Bett für wenig Geld

Ja, irgendwo musst du auch im Urlaub schlafen, und weil der Schlafsack am Strand auch keine Dauerlösung ist, kommst du um ein Zimmer nicht herum. Dank zahlreicher Suchmaschinen kannst du auch ein und dasselbe Hotel- zimmer zu ganz unterschiedlichen Preisen finden. Wenn du weniger Wert auf Komfort und Privatsphäre legst, bieten Hostels vor allem in Städten günstige Zimmer an, die du halt mit wildfremden Menschen teilst. Das kann ganz lustig sein, ist aber sicher nicht jedermanns Sache.


Wenn du mit mehreren Freunden reist, ist ein Haus oder ein Appartement zumeist günstiger, dann kannst du auch gleich bei der Verpflegung sparen und selber kochen. Ein echter Renner geworden ist das CouchSurfing-Modell: Das Netzwerk bringt dich zu gastfreundlichen Menschen, die Reisenden eine kostenlose Unterkunft anbieten. Davon gibt’s weltweit weit mehr als 10 Millionen!




Hier kannst du couchsurfen www.couchsurfing.com


Beispiel Nizza und „Fewo direkt“: Ein kleines, auf das Aller- notwendigste reduziertes Appartement – aber dafür mitten im Zentrum, ausgesprochen günstig und ein unglaublich freundlicher Vermieter.

6. Zug um Zug

Wenn du mit ein paar Freunden unterwegs bist und das Urlaubsziel nicht gerade Tausende von Kilometern entfernt liegt, dann ist die Anreise mit dem Auto eine Überlegung wert. Aber nicht vergessen: Maut, Parkgebühren und Abnützungskosten musst du mitberücksichtigen. Echt günstige Angebote hat seit einigen Jahren die ÖBB parat, zum Beispiel mit der so genannten „Sparschiene”: Wenn du Fahrten zu manchen Destinationen rechtzeitig buchst, kannst du unschlagbar günstig anreisen – zum Beispiel fährst du um ganze 29 € von Wien nach Hamburg.

Wenn du Urlaub daheim in Österreich machen willst, ist das ÖBB Sommerticket zu empfehlen.


Wien – Stockholm – HamburgAmsterdamIstanbulParisKrakauLondonLissabon. Wenn du unter 27 bist, möglichst viel von der Welt sehen willst und kein Problem mit langen Zugsfahrten hast, dann ist Interrail richtig für dich! Mit dem Global Pass kannst du bis zu einem Monat (die Kosten liegen zwischen 208 und 510 €) durch 30 europäische Länder reisen!


Ein Tipp für all jene unter euch, die irgendwann zwischen dem 2. Juli 1999 und dem 1. Juli 2000 geboren worden sind: Meldet euch bei der EU, denn die verlost gerade Gratis-Interrail-Tickets, mit denen du 30 Tage lang quer durch Europa reisen kannst. Hintergrund: Die EU hofft, dass sich möglichst viele Jugendliche in den Zug setzen, durch Europa reisen und ihren Kontinent besser kennenlernen. In der ersten Phase kannst du dich noch bis zum 26. Juni bewerben, danach werden die Tickets verlost. Wenn ihr diesmal kein Glück habt: Im Herbst könnt ihr es noch ein- mal versuchen!




Sparschiene

Interrail

EU-Interrail Tickets gewinnen

Mit den ÖBB verreisen ist alles andere als übel, nämlich bequem und durchaus günstig.

7. Flix und fertig!

Selbstverständlich kannst du dein Traumziel auch mit dem Bus anvisieren, zum Beispiel mit dem Flixbus. Der fährt von bestimmten Haltestellen ziem- lich ganz Europa an. Eine Fahrt von Wien nach Dubrovnik zum Beispiel kostet nicht einmal 50 €, sogar nach Crotone in Kalabrien kannst du fah- ren – dauert rund 30 Stunden, kostet aber nur knapp über 100 €.

Zum Flixbus

Mit dem Flixbus kommst du so gut wie überall hin, zum Beispiel nach Berlin.

8. Achtung, da schmeckts gar nicht!

Eine alte Urlauber-Weisheit sagt: Je größer die Entfernung von der Hauptsehenswürdigkeit, desto besser und billiger ist das Essen. Während du hier ebenso lieblos gekochte und teure „Touristenmenüs” verschlingen darfst, erlebst du oft schon wenige hundert Meter weiter in kleinen Seitengassen die ganze kulinarische Raffinesse und Freundlichkeit eines Landes – und das alles zu einem viel, viel besseren Preis.


Bei den Souvenirs ist das übrigens nicht anders, nur dass da noch die Kitschfalle dazu kommt ☺

Essen mitten im Zentrum? Sicher nicht. Je weiter entfernt, desto besser!


9. Gehen ist gesund…

… und spart Geld. In vielen Städten werden für die Benutzung der öffentli- chen Verkehrsmittel diverse Packages angeboten, die auf den ersten Blick auch ziemlich interessant klingen. Sind sie aber nicht immer. Zum ei- nen „kaufst” du Attraktionen mit, die du dir nie und nimmer anschauen wirst, zum anderen musst du schon viel Zeit in der Metro oder im Bus ver- bringen, damit sich die Karte lohnt. Schau dir genau an, wie oft du wirk- lich die Metro brauchst und ob du nicht mit Einzelfahrscheinen besser dran bist, weil du sowieso die allermeisten Strecken zu Fuß zurücklegst.

Außerdem kannst du fast überall auf das Rad zurückgreifen – immer mehr Hotels bieten ihren Gästen Räder an, und immer mehr Städte stellen Leih- räder an allen Ecken und Enden gratis oder echt günstig zur Verfügung.

Nicht nur in Amsterdam mehr als eine Überlegung wert: Die Stadt mit dem Fahrrad erkunden.

10. Rabatte, Rabatte!

Du glaubst ja gar nicht, wo du überall irgendeine Karte zücken und damit sparen kannst. Du bist Mitglied beim ÖAMTC? Vom Mietauto über Parkgaragen, Hotels und Restaurant – laut ÖAMTC hat man weltweit über 160.000 Vorteilspartner eingespannt, bei denen es sich trefflich sparen lässt.


Nicht irgendeine Karte ist die Raiffeisen Club-Karte. Als Mitglied hast du sowieso jede Menge Vorteile, mit dem European Youth Card- Logo auf der Rückseite gibt’s branchenübergreifend in mehr als 30 Ländern in Europa Vorteile.


Ach ja, nicht vergessen: Wenn du deine Bankomatkarte sinnvollerweise in aller Regel mit der GeoControl-Funktion vor missbräuchlichen Bargeldabhebungen im Ausland geschützt hast, dann musst du die Karte für den Urlaub natürlich wieder freischalten lassen!


Als Jugendlicher gibt’s im Ausland oft unerwartet Ermäßigungen, zum Beispiel in Museen. In vielen Ländern gibt’s immer oder an be- stimmten Tagen zum Beispiel GRATIS-Eintritt.


Hier geht’s zu deinen Raiffeisen Club-Vorteilen

Und mit der EUROPEAN YOUTH CARD sicherst du dir unzählige Vorteile in ganz Europa.