SUMMER LOVIN’

WENN

UND

LOCKEN

Endlich sind Hotpants, Sommerkleider, Sandalen und leichte Shirts wieder angesagt. Und das gilt sowohl für irgendwelche fancy Strände als auch für den Ottensteiner Stausee. Der Sommer ist überall …

VON AURELIA DUNKLER

Sommer in Skandinavien, auf Mallorca, in Costa Rica oder am Wörthersee? Wohin das Fernweh uns auch führt – es gilt vorbereitet zu sein. Zuerst ist es durchaus ratsam, sich mit dem Klimaprofil der gewünschten Destination zu beschäftigen … und wie am besten damit zu dealen ist. Lust auf einen Ausflug in die Wüste? Dann seid besser dar- auf vorbereitet, tagsüber 40 °C und nächtens –5 °C zu erleben. Aber es müssen ja nicht immer die Extreme sein.

GEMÜTLICHE REISEBEKLEIDUNG Egal ob Flugzeug, Zug oder Bus – wer sich dafür entscheidet, mehr als sechs Stunden in einem öffentlichen Transportmittel zu verbringen, hat das unumstößliche Recht, sich be- quem zu kleiden. Wenn ich schon in einem Sitz von einer Billigfluglinie pennen muss, kann ich auch ’ne Jogginghose anhaben. Glücklicherweise wird sich das Leggins-Verbot, für das eine amerikanische Flug- linie heuer schon viel Spott erntete, bei uns eher nicht durchsetzen.

UND DANN BIST DU ENDLICH DA Vergessen sind die Unannehmlichkeiten der Anreise. Endlich angekom- men – hoffentlich auch der Koffer mit der restlichen Kleidung. Der Alltag fällt ab, und es beginnt die wun- dervolle Zeit, die je nach Reiseziel komplett in Bade- kleidung verbracht werden kann. Sei es Camping oder all-inclusive, hier sind wir uns doch alle einig: Zu viel Stoff ist bäh. Also zumindest solange es um Bade- urlaub geht.

EIN TUCH; VIELE MÖGLICHKEITEN Wickeltuch, Pareo, Sarong, Toga … viele Begriffe für ein Prinzip: ein großes Stück Stoff, das als komplette Kleidung herhalten kann. Klingt doch perfekt für den Som- mer! Die Techniken klingen komplizierter, als sie sind, und ich kann bestätigen, dass es möglich ist, mit ei- nem Bikini und zwei Tüchern zwei Wochen lang zu überleben, ohne das gleiche Outfit zweimal austra- gen zu müssen. Das Internet ist sehr hilfreich, was Pareo-Variationen angeht.

FREIHEIT! Werden wir doch noch mal extrem. Nur so als Beispiel. Fürs richtige Packen sollte jede(r) mit so- wohl dem besten als auch dem schlechtesten Wet- ter rechnen. Passende Kleidung für jede Wettersitua- tion bedeutet wahre Freiheit und ist essenziell für ein entspanntes Urlaubsfeeling. Denn sogar im Urlaub gilt: „Ma muss halt immer damit rechna, dass an ins Gsicht regnt.“

Lange Hosen: Man lege sie ganz unten flach hin und lasse die Ho- senbeine links und rechts über die Kofferränder drüberhängen.

Schuhe in Sackerln packen, mög- lichst flach über die Hosenschicht verteilen.

Shirts: Nicht falten, einrollen. Dann gleichmäßig auf der Hosenunterflä- che und zwischen den Schuhsa- ckerln verteilen. Verbliebene Spal- ten mit Unterwäsche auffüllen.

Pullis, Hoodies, kurze Hosen, Rö- cke: Großflächig auf der in der Mit- te des Koffers entstandenen Mulde ausbreiten, bis eine gleichmäßige Oberfläche erreicht wird.

Abschließender Tipp für Cam- pingurlauber und Festivalbesu- cher: Wenn damit zu rechnen ist, dass ihr möglicherweise Stunden oder Tage im Regen und/oder in feuchter Umgebung verbringt, be- währt es sich, die Kleidungsstücke in Plastiksackerln vor Durchnässung zu schützen – diese lassen sich der Umwelt zuliebe auch über die Jah- re immer wieder verwenden!

Die immer noch heraushängenden Enden der langen Hosen über den Rest falten.

Kleinkram und dickere Jacken bzw. Flauschiges in der anderen Seite des Koffers lagern. Somit schafft ihr einen „Instant-Puffer“.

Flüssigkeiten, Make-up und Schönheitsprodukte sollten a) so- wieso in einem dichten Behälter aufbewahrt werden, b) diese Be- hälter sollten in einem wasserdich- ten Zippbeutel aufbewahrt werden und, c) falls ihr mit dem Rucksack unterwegs seid, sollte besagter Beu- tel möglichst in einer Außentasche aufbewahrt werden. Niemand mag nasses Gepäck.

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