Irgendwann macht sich so ein Studium ja bezahlt: Ein toller Job nach dem Abschluss, ein schönes Gehalt… Aber davor muss man halt durchbeißen, denn während des Studiums heißt es sparen. Und nochmals sparen. Wir haben ein paar Tipps für euch, wie ihr mit dem wenigen Geld, das euch zur Verfügung steht, halbwegs auskommt.

Die Sache mit dem Wohnen.

Wer nicht ohnehin in der Stadt seiner Universität wohnt, hat das Problem, sich um ein eigenes Domizil vor Ort umzuschauen. Und da fängt sich das Problem mit dem Sparen an, denn billig sind Wohnungen nicht. Und Plätze in Studentenheimen sind rar. Also, am besten gemeinsam mit Freunden (oder solche, die es noch werden könnten) eine Wohngemeinschaft gründen und die Kos- ten teilen. Wichtig ist, dass jeder sein Zimmer hat, in dem man in Ruhe lernen und entspannen und weiß der Teufel was noch alles machen kann.


Aber auch die geteilten Kosten können sich noch ziemlich aufs Studentenbudget schlagen. Daher sollte – aller Wünsche, der el- terlichen Obhut einmal zu entfliehen zum Trotz – natürlich auch in Erwägung gezogen werden, weiterhin daheim zu wohnen. Das ist allemal am billigsten, es sei denn, die Anreise zur Uni wird dann zum zeitlichen und finanziellen Dilemma.


Die blöden Fahrtkosten.

Genau die machen es unter Umständen auch finanziell gar nicht so attraktiv, weiterhin daheim zu wohnen und regelmäßig zur Uni zu pendeln. Denn auch ein Semesterticket ist nicht wirk- lich billig. Möglicherweise gibt’s aber in deiner Umgebung meh- rere Studenten mit demselben Problem – dann könnte sich eine gemeinsame Anreise in einem Auto auszahlen. Wer zwar in der Stadt wohnt, aber nicht zu Fuß zur Uni gehen kann und sich die Öffi-Tickets sparen will, sollte ernsthaft an die Anschaffung eines alten Fahrrads denken. Ist viel billiger – und tut obendrein echt gut. Wenn’s wirklich schüttet oder saukalt ist, kann man ja einen Einzelfahrschein lösen.


Betriebskosten sparen.

Wenn du eine leistbare Studentenbude gefunden hast, gibt’s im- mer noch ein Problem: die Betriebskosten. Strom, Heizung und all das Zeug. Da gilt, was Oma und Opa sowieso immer gesagt ha- ben: Es muss nicht so warm im Zimmer sein, 20 oder 21 Grad tun’s schließlich auch (was die Heizkosten erheblich senkt). Viel- leicht lässt sich auch beim Stromanbieter etwas sparen. Ver- gleichsportale wie durchblicker.at helfen bei der Suche nach ei- nem billigeren Anbieter. Das bisschen Papierkram beim Wech- seln zahlt sich aus.


Ansonsten: Licht abdrehen, wenn du aus dem Zimmer gehst, Stand-by-Funktionen deaktivieren usw. – spart alles ein bisschen.


STUDENTENRABATTE NUTZEN.

Also, eines muss klar sein: Den Studentenausweis musst du immer bei dir haben und überall vorzeigen (auch dort, wo nicht explizit auf Studentenermäßigungen hingewiesen wird, man kann ja schließlich nie wissen). Sogar in manchen Lokalen kannst du mit Studentenermäßigungen rechnen.


APROPOS RABATTE!

Die gibt’s ja nicht nur speziell für Studenten. Alle möglichen Ge- schäfte bieten Aktionen an und Gutscheine, mit denen man im- merhin ein bisschen sparen kann (und manchmal sogar ziemlich viel). Um den Überblick zu bewahren und nur ja nichts zu verpas- sen, lohnt es sich, regelmäßig über diverse Internetseiten zu sur- fen: geizhals.at sowieso, aber auch cuponation.at, preisjae- ger.at, aktionsfinder.at oder sparhamster.at.


ERSTELL DIR EINEN FINANZPLAN

Damit du den Überblick über deine Finanzen behältst, ist eine übersichtliche Zusammenstellung von Einnahmen und Ausgaben äußerst hilfreich. Ein bisschen was für Unvorherge- sehenes dazurechnen – und ja nicht lügen! Es macht keinen Sinn, keinen Cent fürs Bier zu veranschlagen, wenn du ganz genau weißt, dass du nicht nein sagen kannst, wenn deine Freunde fragen ☺


EINKAUFSLISTEN HELFEN!

Erfahrene „Einkäufer” wissen: Wer hungrig einkaufen geht, gibt signifikant mehr aus, als nötig. Wer keinen Plan hat, so- wieso. Bevor du einkaufen gehst, solltest du also eine Ein- kaufsliste machen, an die du dich im Supermarkt auch hältst – ansonsten landen viel zu viele Sachen im Einkaufskorb, die du gar nicht brauchst. Auf jeden Fall solltest du auf Sonder- angebote schauen, aber ganz genau hinterfragen, ob das Superangebot tatsächlich so super ist. Und lach nicht über Leute, die irgendwie gebückt durch den Supermarkt laufen – die sparen einfach nur. Denn Produkte in Augenhöhe sind immer teurer (die wissen schon, wo sie die Sachen platzieren müssen ☺). Die billigeren Sachen liegen immer weit unten!


Wenn du kurz vor Ladenschluss einkaufen gehst, kannst du dir auch echt leckere Sachen leisten: Fleisch oder Brot und viel mehr Lebensmittel, bei denen das Ablaufdatum schon nä- hergerückt ist, werden am Ende des Einkaufstages um bis zu 50 % billiger angeboten!


Koche dir selber.

Essen gehen muss mitunter gar nicht so teuer sein, in der Mensa zum Beispiel, aber auch in vielen anderen Lokalen durch spezielle Mittags- oder Studentenmenüs. Immer noch am billigsten ist es, sich selber in die Küche zu stellen. Im Inter- net findest du jede Menge Tipps, wie man um ganz wenig Geld ganz tolle Gerichte auf den Tisch zaubern kann!


Gebraucht ist günstiger.

Nicht jedermanns Sache, aber durchaus eine Überlegung wert, ist ein Besuch im Secondhand-Laden. Da findest du oft tolle Kleider, die verdammt günstig sind. Das gilt auch bei an- deren Dingen: gebrauchte Computer oder Laptops tun’s in aller Regel auch, das Handy muss nicht das allerneueste sein, und die Skripten und Bücher zum Lernen sowieso nicht. Schau einfach mal in die Bücherbörse an deiner Uni!


Bei Gebühren kann man viel sparen.

Schau dir mal an, was die Handyanbieter so alles an Ange- boten haben. Ein Vergleich der Gebühren lohnt in jedem Fall. Und wenn du schon nicht auf den Fernseher verzichten willst: Wer Studienbeihilfe bekommt, kann um Reduktion der Gis-Gebühren ansuchen.


APROPOS RABATTE!

Auch deine Raiffeisen Studenten Bankomatkarte solltest du immer und überall dabei haben, denn damit gibt's noch mehr Rabatte – für Konzerte, Festivals, DriveNow, Facultas und vieles mehr. Und wenn du mal etwas Bestimmtes suchst, auf jeden Fall vorher auf geizhals.at, cuponation.at,

preisjaeger.at, aktionsfinder.at oder sparhamster.at schauen. Nicht, dass du unnötig zu viel ausgibst.