DER ERSTE HAUCH VON

DIE WIEDERAUFERSTEHUNG DER SONNENANBETERINNEN

Von 28. April bis 7. Mai findet der Surf Worldcup in Neusiedl am See statt. Inspiration genug, um dem winterlichen Murmeltier- modus zu entfliehen und einen ersten Blick auf die Beach- und Surfwear-Trends 2017 zu werfen. Ich erspar mir jetzt den Wortwitz mit „es wird heiß“.

VON AURELIA DUNKLER

FOTO: Colin Cyrus – Good Life Crew

Dank des pannonischen Klimas stehen die Chancen gar nicht mal schlecht, dass der Ausflug zum Surf Worldcup an den Steppensee schon im Strand-Outfit stattfin- den kann. Dort locken die Veranstalter nicht nur mit neuem Gelände, sondern auch mit gleich 14 weiteren Premieren – sowohl im Sport- als auch im Musik- und Partybe- reich. Die beste Gelegenheit für Outdoor-affines Partyvolk, seinen Winterschlaf zu beenden und in den Sommer-Modus zu wechseln.

FOTO: Shutterstock

BLUMEN, BAYWATCH, BADEANZUG

Zur Freude der Hippie-Mädels unter uns ist Beach-Wear auch die- sen Sommer wieder in mannigfaltigen Blumenmustern erhältlich, wahlweise auch mit Perlen- und/oder Fransenbesatz. Auch Hä- kelbikinis können sich zu den glücklichen Überlebenden der letz- ten Saison zählen und versprühen weiterhin den Charme der späten 60er.

Viele Quellen behaupten, dass der Nude-Look-Bikini im kommen- den Sommer total angesagt sein wird. Aber da sich ebendiese Quellen hauptsächlich auf Behauptungen der Kardashian-Family beziehen, können diese Informationen durchaus als zweifelhaft angesehen werden.

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Apropos zweifelhaft: In wenigen Wochen erwartet uns auch die neueste Kino-Adaption von Baywatch, unter anderem mit Dway- ne „The Rock“ Johnson. Gerüchten zufolge sollen auch Pamela Anderson und „the Hoff“ himself kurz auftauchen …

Wie dem auch sei, natürlich beeinflusst diese Reinkarnation auch die Sommermode. (Sarkastisch oder auch nicht. Deine Entschei- dung, wie du den ikonischen roten Badeanzug mit dem charak- teristisch hohen Beinausschnitt trägst …)

Überhaupt erleben Einteiler eine Renaissance, Cut-Outs oder se- mitransparente Mesh-Einsätze erlauben den Badeanzügen, sich perfekt an die Figur der Trägerin anzupassen.

FOTO: Martin Reiter

LAUE ABENDE, LEICHTE STOFFE

Der Surf Worldcup in Neusiedl am See ist wahrscheinlich die erste Gelegenheit, um das Sommernachtsvolk aufzuwecken. Diese Spezies erwacht in der Regel kurz vor Einbruch der Dunkelheit und hat die Superkraft, sich in 10 Minuten so zu stylen, als wäre sie den ganzen Tag am Strand gewesen und hätte sich jetzt nur mal schnell zwei Tücher irgendwie rumgebunden, dass sie wie High Fashion aussehen. Es zahlt sich aus, diese Exemplare zu be- obachten – der Kreativität sind mit Häkelponchos, Gürteln, Kimo- nos, Saris etc. keine Grenzen gesetzt. Und dann gibt es auch noch die Visionärinnen, die Röcke mit LED-Galaxien designen. What a time to be alive …

WIE FRAU SCHNELL ZUR PERFEKTEN STRAND-FIGUR GELANGT

• Zieh einen Bikini, Badeanzug oder sonstiges Zeug an, das dir gefällt und in dem du dich wohlfühlst.


• Es gibt keinen Schritt 2.

So versammelt euch alle am Neusiedler See, nehmt die ersten Strahlen des Sommers in euch auf und macht Party! Am Ufer le- ben übrigens Taranteln, aber mit dem richtigen Beach-Outfit ist ja notfalls auch ein kurzer Abstecher in den See kein Problem.

ACH JA, DIE MÄNNER

Anscheinend sind die guten alten Bermudas wie- der in – entweder klassisch hawaiianisch oder mit geometrischen Mustern bedruckt.


Ich persönlich bin ja der Meinung, dass ein Aufat- men in der Community der männlichen Fashionis- tas zu hören war, als Speedos nicht mehr das Maß aller Dinge waren. So sehr sich die Designer in An- betracht des Tragekomforts einig sind, stimmen sie in einer Art kollektiven Bewusstseins auch in einer bestimmten Farbkategorie überein: alle Farben des Ozeans. Manchmal noch ein bisschen orange oder purple – als Akzent großartig, als Hauptfarbe eher … nope.

FOTO: Shutterstock

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