FESTIVAL-FEATURES

Ticket, Ausweis und Zahlungsmittel – mit diesen drei Dingen kann man ein Festival schon mal ganz gut „überleben“. Um aber aus dem Freiluftspektakel ein „Erlebnis“ zu machen, dazu braucht es ein bisschen mehr. Hier ein paar Goodies für den Outdoor-Fun.

FOTO: HUNYE

Angeblich soll es ja Leute geben, die auf Festivals nicht wegen der Musik, sondern wegen dem Spektakel rundumadum gehen. Soll sein. Jede/r wie er/sie will. Der Großteil weiß aber die grandiosen Line-ups der kommenden Freiluftveranstaltungen sehr wohl akus- tisch zu schätzen und möchte diese auch audiovisuell festhalten. Kurz gesagt: Das Mitfilmen und -fotografieren per Smartphone ge- hört für viele zum wichtigen Nebeneffekt eines Open-Air-Besuches. Dabei ist das ja eigentlich gar nicht erlaubt, aber sowohl Veranstal- ter als auch Künstler wissen ob der Werbewirkung und dulden still- schweigend die Mitschnitte. So weit, so gut. Ganz schlecht wäre aber die Idee, zum Beispiel vom Campingplatz aus eine Kamerad- rohne zu starten, um derart das Bühnengeschehen zu filmen. Das wäre nicht nur eine schwere Urheberrechtsverletzung, sondern wür- de auch Probleme in Sachen „Gefährdung öffentlicher Sicherheit“ nach sich ziehen. Also, lasst diese Spielzeuge besser zu Hause!

Objektivaufsätze machen aus dem Smartphone eine echte Live-Cam (4 in1-Objektive von Hunye)

FOTO: MANFROTTO

Handy-Stativ und -Griff in

eInem (von Manfrotto)

FOTO: DJI

Live-Festivalbilder per Drohne. Leider nicht erlaubt! (4k-Drohne Inspire von DJI)

Nova-Rock-App dem- nächst gratis im Store für Android- und Apple-Phones

FOTO: NOVA ROCK

FOTO: TRANSCEND

Lightining-USB-Adap- ter zum Zwischenspei- chern von Aufnah- men (Transcend)

Wer mehr als nur ein paar Bilder und Clips aus dem Stand schießen will, sollte sich überlegen, aufsetzbare Zusatzobjektive für das Han- dy zu erwerben. Je nach Preisklasse verbessern diese externen Ob- jektive das Ergebnis entscheidend. Wichtig für Vielfotografierer ist auch ein zusätzliches Powerback, denn der Smartphone-Akku ist schon nach kurzer Zeit meist leer. In diesem Zusammenhang emp- fehlen wir speziell am Nova Rock die „Volume Win & Chill Area powered by Raiffeisen Club“, in der es versperrbare Spinde inkl. Steckdose gibt.

Wissen, was läuft: Auf www.setlist.fm kann man sich die Songrei- henfolge „spoilern“. So man will.

Leuchtstark und klein genug, um nicht als Hieb- oder Stich- waffe zu gelten: LED-Taschen- lampen (Nitecore)

FOTO: SETLIST.FM

Übrigens: Auf vielen Festivals gibt es auch Free-WLAN! Lässt sich zum Beispiel dafür nutzen, um die Website „www.setlist.fm“ anzukli- cken, auf der sich die Setlists vieler Bands finden und man sich der- art selber „spoilern“ kann, wenn man wissen möchte welche Songs zu erwarten sind.

FOTO: SEPHSONS NIGERIA

Powerbanks sind ein Muss für Vielfil- mer/fotografierer (Sephsons Nigeria)

Bargeldlos zahlen am Nova Rock, Frequency & Co. per Cashless Card

Thema bargeldlos zahlen: Auf dem Nova Rock, Frequen- cy, Electric Love und Shutdown- Festival wird ausschließlich mit Cashless bezahlt. Dafür muss man sich bei den „Lade- stationen“ vor Ort eine Cashless Card checken, die man mit seinem individuellen Geldbetrag befüllt. Aufladen kann man das Guthaben via Bargeld, Kredit- oder Bankomat- karte. Nicht verwendeter Restbetrag wird einem nach Fes- tivalende aufs Konto zurücküberwiesen. Auf einer Website kann man jederzeit das aktuelle Guthaben überprüfen. Die Adresse dieser Site findet man in den FAQs der jeweili- gen Festivalpage. Tipp: Nehmt euch die Zeit und lest euch grundsätzlich vorab die FAQs durch! So erspart ihr euch mögliche unangenehme Überraschungen!

FOTO: CAMPFEUER

Zelt aufstellen einfach gemacht per Wurfzelt (CampFeuer)