… war gestern. Heute wird die Winterlandschaft zum Spielplatz für Digital Natives und kreative Cold-Player. Nachstehend eine kleine, feine Auswahl an Gadgets, Info-Tools und nützlichen Goodies für den optimalen Schnee-Spaß.

schneeball-schleuder

Wie wär’s mal wieder mit einer zünftigen Schneeballschlacht? Nein, nicht auf der Konsole oder dem Handy, sondern so richtig echt und „analog”. Das dazu benötigte Instrumentarium: Schnee, ausrei- chend lebendige Zielscheiben und – eine ganz besondere Geheim- waffe. Nämlich eine Schneeballschleuder („Snowball Slingshot”)!


Mit diesem genialen Gerät hält man sich jeden Gegner auf Distanz, denn das Teil schleudert die Bälle locker doppelt so weit als dies die eigene „Wurfhand” zuwege bringt. Auf in die nächste Schlacht


„Snowball Slingshot”, von Hammacher Schlemmer um € 40,–

www.hammacher.com

FOTO: HAMMACHER SCHLEMMER 

handy-handschuhe 1

Schon mal versucht, mit Schneehandschuhen ein Handy zu be- dienen? Ist eher mühsam, oder? Nicht so mit den „Etip”-Hand- schuhen. Die verfügen über eine Silikon-Beschichtung samt ei- ner speziell entwickelten UIR Powered-Beschichtung, welche das Bedienen von Touchscreens mit allen fünf Fingern ermög- licht. Zusätzlich sind sie atmungsaktiv und wärmen genauso opti- mal wie herkömmliche Schneehandschuhe. Mit dem Unter- schied eben, dass man beim Bedienen des Smartphones nicht jedes Mal die Handschuhe ausziehen muss. Ein Must Have für Wintersportler, die auch bei eisigen Temperaturen nicht auf WhatsApp & Co. verzichten wollen.


„Etip”, von The North Face, von € 22.– bis € 48,–

www.amazon.de

handy-handschuhe 2

Eine weitere Möglichkeit, ein Smartphone zu bedienen, ohne sich die Handschuhe ausziehen zu müssen, stammt von Callstel. Deren Freisprechhandschuh koppelt sich via Bluetooth mit dem Handy und kommt ziemlich cool daher. Denn in den Fingerkuppen des rechten Handschuhs sind versteckt Mikrofon und Lautsprecher eingearbeitet, und man telefoniert daher nicht nur per, sondern sogar direkt mit sei- nen Fingern! Darüber hinaus sind Daumen, Mittel- und Zeigefinger des Handschuhs Touchscreen-tauglich. Der Akku verspricht eine Standby-Zeit von bis zu drei Tagen, die Ladezeit ist mit maximal zwei Stunden angenehm kurz gehalten.


„HZ-214-919”, von Callstel, um € 39,–

www.callstel.info

lift me up

Unter den unzähligen Schnee-Apps, die einem alles und mehr für aktive Wintersportler versprechen, erfüllt diese Gratis-App (für iOS und Android) mit die besten Voraussetzungen. So finden sich selbstverständliche Infos wie Wetterbericht, Webcams, Hüttenfinder, Liftanlagen und vieles mehr für na- hezu alle relevanten österreichischen Schigebiete. Mehr noch: Man kann per GPS Tracks die Schitage aufzeichnen und so nebenbei die eigenen Leis- tungen via „iSki Trophy” mit Gleichgesinnten vergleichen. Im Gegensatz zur Android-Version arbeitet die iOS-Variante sogar mit Apple Health und der Apple Watch zusammen, was eine Fülle an zusätzlichen Infos ergibt. Alle (persönlichen) Daten lassen sich in einem Gesundheits- bzw. Skitagebuch dokumentieren. Selbstverständlich gibt die App auch detaillierte Auskünfte über Lawinengefahr, Schneezustand, gefahrene Streckenlängen, Höhen- meter, undsoweiterundsofort. Das Ganze ohne (!) teure InAppKäufe. Ein zu- sätzliches, sympathisches Feature dieser App.


„iSki Austria“, von intermaps.Software, gratis (keine InApp-Käufe)

Für iOS und Android, in den jeweiligen Download-Stores

Schnee Spion

Sein eigenes Carven oder Boarden per Action-Cam aufzuzeichnen, um das Ganze später flächenfüllend in die Social Networks zu stellen, ist einer der ganz großen aktuellen Winter-Trends auf Piste und Half- pipe. Entsprechend riesig ist auch das Angebot an diesen Geräten in den Elektronikmärkten, deren Preise je nach Ausstattung und Qualität von € 50,– bis weit über € 1.000,– reichen. Was das faire Preis-Leistungs- verhältnis anbelangt, spielt GoPro ganz weit vorne mit. Vor allem die schon länger am Markt befindliche „Hero 5” kann, für vergleichsweise wenig Geld, sehr viel. Wie etwa: 4k-Aufnahme, Sprachsteuerung, was- serdicht, Touchdisplay, 1-Tastenbedienung und vieles, vieles mehr. Der aktuelle Nachfolger der „Hero 5”, hört auf „Hero 7”, hat zwar einige Features mehr, kostet aber auch über € 400,–, während der Vorgänger bei manchen Shops sogar schon um € 220,– zu haben ist. Kamera – Action – Los!


„Hero 5“, von GoPro, ab € 220,–

(umfangreiche Bundle-Version samt Halterung um € 275,–)

www.gopro.com

snowboard schloss

Ewig lang haben wir darauf gespart, aber jetzt ist der Traum wahr und leistbar geworden: Das perfekte Snowboard kommt mit auf die Piste und fühlt sich einfach nur gut an. Mal schnell in die Hütte um sich zu stärken und weiter geht die Boarderei. Denkste! Denn irgend so ein Assi-Vollhonk hat sich das Teil in der Zwischenzeit gekrallt und ist damit über alle Berge. Damit man genau vor solchen Szenarien geschützt ist, sollte man sein Board bei jedem Zwischenstopp anket- ten. Am besten mit „Claw & Chain”, ein Snowboardschloss mit ei- nem 9er-Sicherheitslevel aus besonders stabilen Flugzeug-Aluminium. Der Clou: Die Krallen des Schlosses werden auf die jeweilige Board- breite eingestellt und das Teil zwischen den Bindungen montiert, um ein Abschieben des Schlosses zu verhindern. Jetzt braucht man nur mehr ein stabiles Gegenüber – Dachträger, Balkongeländer, Skikeller etc. – um das Board anzuketten. Und dann muss der potentielle Dieb schon mit einer ziemlich großen Eisensäge daher kommen, was auf Pisten eher seltsam auffallen würde. ☺


„Claw & Chain“, von Kryptonite, um € 20,–

www.muskelkatersport.de

Schnee Schrauber

Nein, das hier ist kein Shuriken! Also, ein chinesischer Wurfstern, des- sen Besitz und Mitführung in Österreich strengstens verboten ist, da es eine ziemlich heimtückische tödliche Waffe darstellt. Vielmehr ist das hier eine metallene Schneeflocke, die man sich an den Schlüs- selbund klemmt, um sie immer und überall dabei zu haben. Und wozu? Weil das Teil mehr als nur ein „Anhängsel” ist. Vielmehr zeigt sich die farbige „Schneeflocke” als 19 in 1-Multitool, komplett mit Sechskant, diversen Schraubendrehern, Entpacker und – wichtig! Flaschenöffner. So lässt sich zwischendurch nicht nur die Bindung ein- stellen, sondern auch der Durst löschen. PS: Getränk ist im Lieferum- fang nicht enthalten. ☺


„Schneeflocke“, von Feiledi, um € 5,39

www.amazon.at

Cro & Co.

Also, ob diese Ganzkopfmütze unter das aktuelle „Vermummungs- verbot” fällt, scheint wohl vom jeweiligen Pistenpolizisten und den ta- gesaktuellen Tiefsttemperaturen vor Ort abhängig zu sein. Wie auch immer: Mit dieser Sturmhaube hält man nicht nur seine Öhrchen, Nase & Co. warm, sondern zaubert anderen Pistenkollegen sicher ein Lächeln ins Gesicht. Die Haube gibt es in unterschiedlichster Aus- prägung, wie etwa Löwe, Affe, Katze, Hund und Panda. Letzterer zählt auch zur meistgekauften Beardo-Mütze. Ob das vielleicht was mit Cro zu tun hat, oder nur weil Pandas – sogar im Schnee – so süß daherkommen?


Sturmhaube „Panda“, von Beardo, um € 35,–

www.radbag.at

heisser helM

Unglaublich, aber wahr: Es gab mal eine Zeit in der man tatsächlich ohne Helm boarden oder carven konnte, weil wenig bis gar keine rücksichtslosen Raser auf den Pisten unterwegs waren. Das ist heute anders und daher ein Helm dringend anzuraten. Was nicht jedem gefällt. Allerdings, mit diesem Teil hier wird sogar der größte Helmmuf- fel zum Helmi. Denn der „Phase Pro Audio” von K2 kann mehr als „nur” Kopf und Hirn schützen – nein, er unterhält einen sogar. Dafür sorgt ein Bassline Audio Systeme mit integrierten Earpads, die man via Smartphone ansteuert. Je nach Pistensituation lässt sich dann entweder zu „Schifoan” oder „Highway To Hell” wedeln.


„Phase Pro Audio“, von K2, um € 109,–

www.auspreiser.at