THE ROLLING STONES

Die Frage ist gerechtfertigt: Warum sollte man sich als Unter-20-Jähriger diese Uralt- Combo geben? Weil der Papa oder der Opa einen einladen? Auch okay. Aber vielmehr ist es der absolute Entertainment-Faktor, den die Stones seit langen (Live-) Jahren zelebrieren. Unterhaltung pur mit unzähligen HIts auf gigantischer Bühne. Mehr als „nur“ Rockgeschichte!

FOTO: Claude Gassian

Rolling Stones 2017: Keith Richards (74), Mick Jagger (74), Ron Wood (70), Charlie Watts (76).

FOTO: Universal Music

Gründung? 1962 in London


Urbesetzung? Brian Jones (g), Mick Jagger (vox), Keith Richards (g), Dick Taylor (b), Ian Stewart (keys)


Aktuelle Besetzung? Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts (d, seit 1963), Ron Wood (g, seit 1975)


Ex-Members? Bill Wyman (b, 1962–93), Mick Taylor (g, 1969–74)


Größte Tragödie? Am 8. Juni 1969 trennten sich die Stones von ihrem Gründungsmitglied Brian Jones wegen dessen exzessivem Lebensstil. Am 2. Juli 1969 wurde dieser tot in seinem Swimmingpool aufgefun- den. Bis heute ist nicht restlos geklärt, ob es Mord, Selbstmord oder schlicht ein Unfall war.


Größter Skandal? Beim vom Stones-Management organisierten Alta- mond Free Concert am 6. 12. 1969 wird während des Songs „Under My Thumb” ein Fan vor der Bühne von einem Rocker der „Hells An- gels” (die als Security engagiert wurden) erstochen. Wie es dazu kam ist im Konzertfilm „Gimme Shelter” nachzusehen.


Glimmer Twins? So nennt sich das Songwriter-Duo Jagger/Richards, die seit jeher den Großteil der Songs schreiben.


Studioalben? 23 von 1964–2016. Das erscheint angesichts der langen Bandgeschichte nicht extrem viel. Aber, von 1997 bis 2017 haben die Stones nur 3 (!) Studioalben herausgebracht. 1. Album: „The Rolling Stones” (1964), aktuelles Album: „Blue & Lonesome”(2016).


Beste Alben? Auf diese 5 können sich (fast) alle Stones-Fans einigen: Get Yer Ya-Ya’s Out! (Live-Album 1970), Sticky Fingers (1971), Exile on Main St. (1972), Black And Blue (1976), Forty Licks (2002). Letzteres ist zwar „nur” ein Greatest-Hits-Album, aber erstmals sind hier wirklich alle Super-Hits versammelt. Viele Stones-Hits (wie etwa „Jumping Jack Flash”) wurden seinerzeit ausschließlich als Singles veröffentlicht und sind nicht auf den regulären Studioalben zu finden.

FOTO: Universal Music

Stones-Logo? Die berühmte Zunge stammt von Grafikdesigner John Pasche und wurde erstmals im Innencover des 1971er-„Sticky Fin- gers”-Album abgebildet. Seitdem ist es auf allen Stones-Alben zu fin- den und ist das offizielle Band-Logo.


Live in Österreich? 13 Mal in fünf Jahrzehnten (1965–2017): Stadthalle Wien (17.9.1965, 2.4.1967, 27.9.1970, 1.9.1973, 23.6.1976), Praterstadion Wien (3.7.1982, 31.7.1990), Österreich-Ring Zeltweg (1.8.1995), Flugfeld Wiener Neustadt (11.7.1998), Happel-Stadion Wien (18.6.2003, 14.7.2006, 16.6.2014), Red Bull Ring Spielberg (16.9.2017).


Rekorde? Mit bislang „nur” 200 Mio. verkauften Tonträgern sind die Stones nicht ganz vorne mit dabei. Ihre Tourneen hingegen zählen seit langen Jahren zu den absoluten Verkaufsschlagern. Seit die Sto- nes ab 1993 offiziell nur mehr zu viert sind (der seit 1994 für die Stones als Studio- und Live-Bassist tätige Darryl Jones ist kein offizielles Band- mitglied), sollen die Herrschaften insgesamt an die 2 Milliarden (!) Dol- lar verdient haben. Über den Verdienst vor 1993 kann man nur speku- lieren.


Bandname? Basiert auf einem Song einer legendären Blueslegende. Allerdings gibt es selbst in der Band zwei Versionen. Der frühere Band- leader Brian Jones soll sich an einer Textzeile des 1956er-Tracks „Man- nish Boy” orientiert haben. Keith Richards wiederum betont, dass es der Song „Rollin’ Stone Blues” (1950) war. Wie auch immer, beide Blues-Tracks stammen aus der Feder des großen Muddy Waters.


Alter? Mick Jagger (74), Keith Richards (74), Charlie Watts (76), Ron Wood (70). Zusammen 294 Jahre Rockgeschichte.

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Rolling stones, 16. 9., Beim Red Bull Ring, Spielberg

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