DIE HERMANN-STESSL-FUSSBALL-CAMPS

DRIBBELN, SCHIESSEN

SPASS HABEN

Früher einmal, da hat  er die ganz Großen trainiert: Austria Wien, Sturm Graz, den FC Porto und den FC Zürich. Seit 20 Jahren kümmert sich Hermann Stessl in seiner Fußballschule vor allem um den Nachwuchs. Hin und wieder entspringt seinem Fußball Camp auch heute noch ein Großer. Louis Schaub zum Beispiel.

Nein, die Kinder, denen Hermann Stessl in seinen Camps den Spaß am Fußball beibringt, die müs- sen keine hoch talentierten Kicker und auch nicht bei irgendeinem Verein aktiv sein. „Bei uns", sagt er, „kann jeder mitmachen, der Spaß am Fußballspielen hat." Deshalb verzichten Stessl und sein Trainerteam (lauter ehemalige Fußballer) auch ganz bewusst auf zwei Dinge: Taktik und Konditionstraining. „Wir lassen die Buben einfach spielen, sie sollen dribbeln und schießen und Spaß haben."

Dass das nicht ganz falsch sein kann, beweist die Tatsache, dass viele kleine Fußballer mit 7 zum ersten Mal beim Camp dabei sind – und dann immer wieder kommen. „60 bis 70% der Buben sind richtige Stammgäste, kommen bis 15 jedes Jahr zu uns!"

FOTO: zVg

DRIBBELN UND SCHIESSEN!

Am Vormittag wird mit dem Ball geübt, am Nachmittag geht’s um die Meisterschaft. In Hermann Stes- sls Camps gibt’s nämlich immer einen Bewerb, der sich durch die ganz Woche zieht – im Vorjahr war das, na klar, die Europameisterschaft, die von den Buben ausgespielt wurde. „Heuer spielen wir Welt- meisterschaft, auch wenn die echte erst nächstes Jahr ist“, lacht Stessl.


Einer, der nächstes Jahr vielleicht bei den ganz Großen mitten unter all den Stars dabei ist, war vor ein paar Jahren selbst in der Fußballschule von Hermann Stessl: Louis Schaub, heute Liebling der Rapid- Fans. „Der wollte immer nur kicken, kicken, kicken“, erinnert sich Stessl. Was kann man einem Ausnah- metalent wie Louis Schaub in einem Camp noch beibringen? „Nichts mehr, den sensationellen linken Fuß hatte er damals schon. Man kann ihn nur einfach spielen lassen.“

WER IST HERMANN STESSL?

Papa fragen! Der weiß sicher Bescheid, vor allem, wenn er Austria-Fan ist. Denn der gebürtige Steirer war nach erfolgreichen Stationen bei Kapfenberg und GAK 1977 eher zufällig Austria-Trainer geworden. Der Beginn einer heißen Liebe (noch zweimal kam Stessl zur Austria zurück, holte zwei Meistertitel und einen Cupsieg) und einer großen Karriere. Hermann Stessl war nämlich unter anderem auch noch Trainer bei AEK Athen, FC Porto, Boavista Porto, Vitoria Guimares, FC Zürich und Racing Santander!


Die Trainer-Ausbildung hat er seinerzeit beim legendären Ex-Teamchef Leopold Stastny absolviert. Der hatte ihm auch gesagt, was einen gu- ten Trainer ausmacht: „Wenn Sie mit 12, 13 Kindern in der Pubertät zu trainieren anfangen und am Ende der Saison mit 15 aufhören – dann sind Sie geeignet für den Job!”

UND WAS MACHEN DIE GROSSEN?

Vielleicht ist Louis Schaub ja 2018 tatsächlich mit dem österrei- chischen Nationalteam bei der WM-Endrunde in Russland da- bei. Dafür müssen die Österreicher aber zuerst einmal in der Qualifikation besser und vor allem erfolgreicher spielen als im Herbst. Im Juni muss ein Sieg in Irland her, im September ein Er- folg in Wales. Gelingt das, dann können sich die Fans der Natio- nalmannschaft auf einen heißen Quali-Herbst freuen: Für die Heimspiele gegen Georgien und Serbien (5. Sept. und 6. Okt.) gibt’s so oder so ermäßigte Tickets für Raiffeisen Club-Mitglieder.


Den Kids wird’s freilich ziemlich egal sein, ob sich die Großen in der WM-Qualifikation noch derrappeln können. Die freuen sich schon jetzt auf den Sommer in Hermann Stessls Ferien-Fußball- camp in der Südstadt für Schüler von 7 bis 15 Jahren. Die Termi- ne der beiden Camps: 3.–7. Juli und 17.–21. Juli. Die Kosten für Camp inklusive Mittagessen, Getränke, Dressen und Fußball: € 225,–. Für Raiffeisen Club-Mitglieder gibt es € 20,– Ermäßigung!

Infos und Anmeldung hier.