Strudelvariationen

Genuss in

Hülle und Fülle

Der Strudel ist ein Klassiker der österreichischen Küche. Drei frühlingshafte Variationen.

Zwiebel-Grammelstrudel

Zum Rezept

Zwiebel-Grammelstrudel

ZUTATEN FÜR 4

PERSONEN

Zeitaufwand: 1 Stunde


1 Strudelteigblatt


FÜR DIE FÜLLE:

100 g Zwiebeln

20 g Schweinefett oder Rapsöl

150 g Grammeln

30 g Semmelwürfel

10 g Petersilie

2 Blätter Salbei

Salz & Pfeffer


Öl

1 Ei zum Bestreichen


ZUBEREITUNG

Für die Fülle Zwiebeln schä- len und kleinwürfelig schnei- den. Fett in einer Pfanne erhit- zen und Zwiebeln darin gold- gelb anrösten. Die Grammeln dazugeben und langsam erhit- zen, bis diese durch den Fett- austritt glasig aussehen. Die Semmelwürfel zufügen, gut vermengen und dann vom Herd nehmen. Petersilie und Salbei fein schneiden und da- zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken.

Strudelteig auf einem Strudel- tuch ausziehen. Das erste Teig- drittel mit der Fülle bestreuen. Die restliche Teigfläche mit et- was Öl beträufeln, damit der Teig gut blättern kann. Die Sei- tenränder einschlagen, Strudel mit dem Tuch einrollen und mit der Teignaht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit Ei bestreichen.

Im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C 35 bis 40 Minuten ba- cken.

Den knusprigen Strudel in Stücke schneiden und in einer klaren Suppe servieren.

Rezept aus „Richtig gute Stru- del“, Löwenzahn Verlag, Seite 34

BUCHTIPP:

„Echt österreichisch kochen“,

€ 26,90, Pichler Verlag, www.styriabooks.at

Fotos: Miguel Dieterich, Peter Barci

Saiblingstrudel mit Spinat und Mozzarella Zum Rezept

Rahmsuppe mit Blunznstrudel

ZUM REZEPT

Saiblingstrudel mit Spinat und Mozzarella

ZUTATEN FÜR 4

PERSONEN

Zeitaufwand: 1 Stunde


1 Strudelteigblatt


FÜR DIE FÜLLE:

500 g tiefgekühlter oder

250 g frischer Spinat

Salz

grober Pfeffer

4 Knoblauchzehen

3 Eier

250 g Mozzarella

500 g Saiblingsfilets


Öl

1 Ei zum Bestreichen


ZUBEREITUNG

Frischen Spinat kurz blan- chieren oder tiefgekühlten Spi- nat auftauen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch schälen, fein schneiden und mit den versprudelten Eiern unter die Spinatmasse heben. Den Mozzarella in kleine Wür- fel schneiden.

Die Saiblingsfilets mit Salz und Pfeffer würzen.

Strudelteig auf einem Stru- deltuch ausziehen. Das erste Teigdrittel mit der Fülle bele- gen. Die gewürzten Saiblingsfi- lets der Länge nach am Beginn der Fülle auflegen. Anschlie- ßend die Mozzarellawürfel darüberstreuen.

4 Die restliche Teigfläche mit etwas Öl beträufeln, damit der Teig gut blättern kann.

Die Seitenränder einschla- gen, Strudel mit dem Tuch ein- rollen und mit der Teignaht nach unten auf ein mit Backpa- pier belegtes Backblech legen. Mit Ei bestreichen.

6Im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C ca. 35 bis 40 Minuten backen.

Rezept aus „Richtig gute Stru- del“, Löwenzahn Verlag, Seite 62

Rahmsuppe mit Blunznstrudel

ZUTATEN FÜR 4

PERSONEN

Zeitaufwand: 1 Stunde


FÜR DIE RAHMSUPPE:

350–400 g Sauerrahm (1 ½ Becher)

1 l Wasser

2 EL Kümmel

1 EL Salz, 2 EL Mehl


FÜR DEN BLUNZNSTRUDEL:

Circa 700 g Blunzn (ohne Haut)

2 Strudelteigblätter 1 kleine Zwiebel

1 EL Schmalz

1 EL gehackte Petersilie

1 EL Majoran

1 TL Thymian

1 EL Semmelbrösel

2 EL Butter, Salz & Pfeffer


ZUBEREITUNG

Für den Blunznstrudel die Zwiebel klein hacken und in etwas Schmalz anschwitzen. Blunzn klein schneiden und mitrösten, mit Petersilie sowie den Gewürzen pikant abschme- cken. Die Masse etwas überküh- len lassen und erst dann die Brösel untermischen.

Die Strudelblätter auf die Ar- beitsfläche legen, Butter schmel- zen, die Blätter mit einem Teil davon beträufeln und die Blunznmasse auftragen.

Strudelblätter einrollen, dabei die Enden gut verschließen und den Teig nochmals mit der rest- lichen flüssigen Butter bestrei- chen.

Für die Suppe Wasser mit Kümmel und Salz zum Kochen bringen.

Mehl mit Sauerrahm glattrüh- ren und mit einem Schneebesen in das Wasser „einsprudeln“. Unter ständigem Rühren noch- mals kurz aufkochen lassen und kräftig abschmecken.

Die heiße Rahmsuppe in vor- gewärmte Teller gießen, die Blunznstrudelstücke darin an- richten und auftischen.

Rezept aus „Echt österreichisch kochen“, Pichler Verlag, Seite 45

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www.meineschnitte.at